Es gibt ein paar Fotografen die schwören darauf. Sie verdienen sich alleine mit Stockfotografie eine goldene Nase oder können davon problemlos leben. Ist dies wirklich möglich? Ich sage ja, das ist es. Doch es braucht viel Einsatz und grossen Willen um davon leben zu können. Auch etwas Verkaufsstrategie gehört dazu um sich optimal vermarkten zu können. Von nichts kommt nichts, doch hat jeder einmal klein angefangen.

Um von der Stockfotografie leben zu können ist es ein weiter und langwieriger Weg. Denn Du musst nicht nur Bilder, Illustrationen oder Videos liefern welche sich von anderen unterscheiden sondern auch täglich mindestens 10 oder mehr Uploads tätigen können. Ebenso muss die Qualität 1A sein und den strengen Richtlinien des Stockanbieters genügen.

Als leidenschaftlicher Fotograf ist es für mich weniger ein Problem täglich Bilder hochzuladen. Die Herausforderung steht allerdings täglich denn Du bist nicht der einzige Fotograf welche seine Bilder online verkaufen möchte. Am Anfang dauert es etwas länger bis die ersten Bilder zum Verkauf bestätigt wurden und man muss sicherlich auch ein paar Ablehnungen in Kauf nehmen. Mit der Zeit merkt man allerdings schnell was angenommen wird und was nicht. Zu beachten gilt bei Gebäuden, Denkmälern sowie Personen, dass zum Foto auch eine Einverständniserklärung hochgeladen wird.

 

Die besten Stock-Anbieter

Früher gab es noch Fotolia, eines der grössten Stock-Anbieter überhaupt. Doch es gibt noch viele mehr wie Shutterstock, Imagely, uvm. Die besten Erfahrungen sowie Verdienstmöglichkeiten habe ich bei Adobe Stock / Fotolia gemacht. Bei Shutterstock habe ich ebenfalls ein paar Fotos online, doch die dortigen Richtlinien sind noch um einiges strenger. Mit anderen Verkaufsplattformen habe ich mich bisher nicht auseinander gesetzt.

 

Für den Anfang schaue Dir am besten einige Portfolios auf Adobe Stock an, um ein Gefühl zu bekommen welche Bilder sich zum Verkauf eignen. Erste Impressionen findest Du auf meinem persönlichen Portfolio von Adobe Stock. Da sind alle Fotos aufgelistet, welche derzeit von mir zum Verkauf angeboten werden.

Zum Portfolio von The Chaser (Dominic Kurz) bei Adobe Stock

 

Registrieren und Verkaufen

Fotolia gehört nun Adobe Stock, daher ist es relativ einfach sich zu registrieren. Du brauchst lediglich eine Adobe ID und Dich unter https://contributor.stock.adobe.com zu registrieren. Danach muss noch ein Steuerformular (grundsätzlich das W8-BEN Formular) ausgefüllt werden und schon kann der Verkauf starten.

Mehr als Adobe Stock sowie ShutterStock würde ich Dir nicht empfehlen. Konzentriere Dich auf maximal zwei Anbieter um ein möglichst grossen Verdienst zu erhalten. Shutterstock verwende ich nur ab und zu, denn meine Konzentration liegt bei Adobe Stock mit Exklusiv-Verkäufe. Exklusiv heisst dass Du nirgendwo anders Deine Bilder verkaufst ausser auf Adobe Stock.

Achte darauf dass Du nur Bilder hochgeladen werden, die auch als Stockmedium durchgehen. Zum Beispiel kannst Du nicht Bilder einer Gruppe von Menschen bei einer Party oder einem Fest hochladen. Was immer geht sind Natur- und Landschaftsbilder sowie Lebensmittel, Tiere, Hintergründe und sonstige abstrakte Dinge. Versetze Dich immer in die Lage des Käufers. Was würdest Du zum Beispiel für ein Composing alles für Bilder kaufen? Was spricht Dich an und gibt es Fotos die man auch mehrmals als nur bei einem Projekt verwenden kann? Kannst Du diese Fragen beantworten dann hast Du definitiv ein Foto wessen sich eignet.

Angenommen werden  ist das eine, aber ob auch tatsächlich ein Bild von Dir verkauft wird, das Andere. Es braucht am Anfang etwas Geduld.

 

Fazit

Um mit der Stockfotografie leben zu können ist es ein weiter Weg. Ich selbst bin seit bald zwei Jahren mit dabei und habe bisher lediglich um die 121 Euro verdient. Gut, ich war etwas schlampig mit Bilder hochladen. Denn es ist eine Menge Arbeit. Wenn man die Stockfotografie nebenbei macht, kann man sein Sackgeld etwas aufbessern. Doch wer fleissig genug ist und sich nach oben schafft kann vielleicht eines Tages wirklich davon leben.

Aus meiner Sicht lohnt es sich ab und zu Fotos für den Verkauf hochzuladen. Aber erwarte nicht zu viel, denn es sind tausend andere Fotografen noch registriert, die monatlich über 10’000 Verkäufe machen.

 

Leave a Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.